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Der römische pons (Rheinbrücke) und der aquaeductus (Wasserleitung) sind die bedeutendsten Ingenieurleistungen der Mainzer Römerzeit.Beide Bauwerke fallen in die Flavierzeit, also in das 1. Jahrhundert n. Chr. Die "Römersteine" sind das Überbleibsel eines römischen Aquädukts. Auf Grund der gestempelten Verteilertonröhren der Legio I Adiutrix kann man die Entstehungszeit des Steinbauwerkes für die Zeit zwischen 70 und 86 n. Chr. ermitteln. Der Aquädukt, der das Wasser von den Quellen in Finthen und Drais zum Legionslager am Kästrich transportiert, begann zunächst als unterirdischer Wasserkanal, überspannte dann das Gonsbachtal in Form eines etwa 15-18 Meter hohen, rund 200 Meter langen Aquädukts, wurde dann wieder in die Erde verlegt in einem mit einer Steinplatte abgedeckten Kanal und überspannte dann auf den heute noch sichtbaren Pfeilern der Römersteine das Zaybachtal. |
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Die eigentliche Wasserrinne, die auf der Bogenkonstruktion auflag,
bestand aus einem Sandsteintrog, der abgedeckt war. |
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