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Macht und Bedeutung des Imperiums hingen entscheidend
von der guten Organisation und hohen Disziplin des römischen Militärs ab.
Im 1.-3. Jh. nach Chr. besaß Rom ein Berufsheer von ca. 300000 Mann.
Die "legiones" (z.B. im Zweilegionslager am Kästrich) bestanden aus römischen
Bürgern, die hauptsächlich für den Kampf eingesetzt wurden.
Der einfache Legionär war mit einem Helm (cassis/galae), einem Langschwert
(spatha) und
dem Kettenpanzer (lorica) ausgerüstet, die alle von Kelten und Halikern übernommen
wurden. Bewaffnet war er auch mit Kurzschwert (glaudius), Dolch (pugio) und Wurflanze
(pilum), die den Waffen der Iberer nachgebaut wurden.
Zum Schutz trug er noch wie ein Grieche einen Muskelpanzer. Der spätere Schienenpanzer (lorica) war rein römischen Ursprungs.
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Als Sold erhielt ein Legionär vier Scheffel Korn im
Monat (=400 gr. je Tag).
Als Belohnung für den Gehorsam und den Mut in der Schlacht bekamen die Legionäre am Ende
ihrer 20-jährigen Dienstzeit Orden und 3000 Denare oder ein Stück Land, sowieso Bürger-
und Eherecht.
Die "auxilia" (z.B. im Auxiliarlager in Weisenau) waren "Hilfstruppen"
aus den Randprovinzen der eroberten Gebiete (Abb. 6) und wurden für 25 Jahre
verpflichtet.
Bei uns dienten größtenteils Kelten und Soldaten aus fernen östlichen Provinzen
(Syrer,
Parther aus Kilikien, Kreta, Noriker).
Die leicht bewaffneten auxilia wurden für Erkundungsgänge, Kämpfe gegen kleinere
Feindgruppen (um die Legionäre zu schonen) und alle Aufgaben eingesetzt, die ein
schnelles und behutsames Vorgehen erforderten.
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