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Hans Jacobi meint in seinem Buch Mogontiacum, Das römische Mainz: "Der Drususstein ist das
größte in Deutschland noch vorhandene römische Grabmonument [...] Das monumentum Drusi ist wie kein zweites Denkmal am Rhein das Symbol römischer
Herrschaft".
Cassius Dio berichtet davon in seiner römischen Geschichte: "Als aber Augustus
erfuhr, daß Drusus krank sei, sandte er Tiberius eiligst. Dieser traf ihn auch noch lebend an und brachte ihn nach seinem Tod nach Rom. Anfangs bis zum Winterlager des Heeres (bis
Mogontiacum) [...]. Er selbst samt seinem Sohn erhielt den Namen "Germanicus",
außerdem Ehrungen durch Standbilder, einen Rundbogen und ein kenotaphium unmittelbar am
Rhein".
Tacitus in seinen Annalen II, 7, 3:
"Obsessores [...] veterem aram Druso sitam disiecerant. (Germanicus) restituit aram Druso honorique patris princeps ipse cum legionibus
decucurrit".
Sueton in seine Vita Caesarum:
"Exercitus honorarium et [Druso] tumulum excitavit, circa quem deinceps stato die quotannis miles decurreret Galliarumque civitates publice
supplicarentur". Übersetzung
Übrigens errichtete ihm das Heer ein Ehrengrabmal, um das dann in der Folge an einem bestimmten Tag alljährlich die Truppen einen Waffenlauf veranstalteten und an dem die gallischen civitates feierliche Bittopfer an ihn
richteten".
Hieronimus berichtet in seinem Chronicon ebenso wie Eutropius von "Drusus der bei Mogontiacum ein Monument
hat".
Mit dem Kenotaph (Leergrab), den die Soldaten wohl in mehreren Bauphasen
errichteten, sollte der allseits beliebte Feldherr Drusus geehrt werden.
Er war 30 m hoch und bestand aus 2 Hauptteilen: einem würfelförmigen Unterbau (12,20 x 12,50 m), mit einer Höhe von 11,30 m und einer
Inschrift.
Hierauf setzte sich ein kreisrunder Bau von 12,20 m Durchmesser in einer Höhe von z.
Zt. 10,70 m und ein kegelförmiger Abschluß. Das Monument war zur Römerzeit mit Platten verkleidet und wirkte dadurch noch monumentaler als
heute. Als Bekrönung hatte es wohl einen vergoldeten Adler, einen vergoldeten Pinienzapfen
(daher der Name Eichelstein) oder eine vergoldete Bronzestatue des
Drusus. Heute ist nur noch das Kernmauerwerk erhalten.
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